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Co-Teaching im JeKi-Unterricht

Forschungsprojekt der Technischen Universität Braunschweig

JeKi – Jedem Kind ein Instrument ist eine kulturelle Bildungsinitiative, die 2007 in Nordrhein-Westfalen (Ruhrgebiet) als Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas startete und sich 2009 auch in Hamburg etablierte. JeKi ist als ein Kooperationsprogramm zwischen Grund- und Musikschulen zu verstehen mit dem Ziel, jedem Grundschulkind das Erlernen eines Musikinstruments zu ermöglichen. Durch das eigene Musizieren sollen die Kinder aktiv an Musik herangeführt werden und auf diese Weise einen nachhaltigen Zugang zu Kunst und Kultur erhalten.

Die Zielsetzungen und die Wirkungen der JeKi-Programme werden seit Anfang 2009 in einer umfassenden wissenschaftlichen Begleitforschung evaluiert. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Forschungsprogramm ist Teil des Rahmenprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung und umfasst acht größere Forschungsvorhaben mit insgesamt 12 Einzelprojekten.

Das Vorhaben Co-Teaching im JeKi-Unterricht der Technischen Universität Braunschweig untersucht im Besonderen das gemeinsame Unterrichten von Grund- und Musikschullehrer/innen im 1. JeKi-Jahr in NRW. Den Schwerpunkt bilden dabei Fragen zu den Bedingungen, unter denen das Co-Teaching stattfindet sowie dessen Auswirkungen auf die Schüler/innen und die Unterrichtsqualität. Die Untersuchungen sind als Querschnittstudie angelegt und beinhalten neben Systematischen Unterrichtsbeobachtungen, Befragungen von Schülern/innen und Lehrern/innen. In Hamburg finden vergleichende Unterrichtsbeobachtungen im 1. und 2. Unterrichtsjahr statt. Aus den Forschungsergebnissen sollen generalisierbare Aspekte für Fortbildungskonzepte von Grundschullehrern/innen und Musikpädagogen/innen herausgearbeitet werden, um so die Qualität des Co-Teaching im JeKi-Unterricht zu optimieren.


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